Ambulante Krankenpflege

Dismer

 

Lagerung 30° Seitenlage und Rückenlage

 
ZIELE

GRUNDSÄTZLICHES

HAUPTPFLEGE

VORBEREITUNG

DURCHFÜHRUNG

NACHBEREITUNG

DOKUMENTATION

QUALIFIKATION

HÄUFIGKEIT

 
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Ziele:

  • Vermeidung von Drucknekrosen (siehe Standard Nr. 2.1) durch Hohl-, Weichlagerung und Druckumverteilung 
  • Vermeidung von Kontrakturen 
  • Förderung des venösen Rückflusses 
  • Wohlbefinden des Patienten fördern 
  • Eigenaktivitäten des Patienten fördern 
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Grundsätzliches:

  • Lagerungsplan erstellen (Essens- und Besuchszeiten einbeziehen!) 
  • als weitere Möglichkeit: Bauchlagerung, unbedingt mit Absprache des Arztes (siehe Standard Nr. 2.7) 
  • sinnvolle Kombination mit anderen Pflegemaßnahmen, z.B. Pneumonie- und Atelektasenprophylaxe (siehe Standard Nr. 2.2/2.3), Wäschewechsel 
  • zur Kontrakturenprophylaxe aktive und passive Bewegungsübungen 
  • bei Lähmungen Lagerungsvorschriften nach Bobath beachten 
  • mit angemessener Personenzahl arbeiten 
  • auf rückenschonendes Arbeiten achten 
  • Krankenbeobachtung während der Maßnahme 
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Vorbereitung:

  • Lagerungshilfen 
  • Kampfer, Vibrax, Körperlotion, Medikamente z.B. PC 30 V+ 
  • Ablage für Lagerungshilfen 
  • ggf. frische Wäsche 
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Durchführung:

  • Patient informieren 
  • Händedesinfektion (siehe Hygienehandbuch) 
  • für genügend Spielraum sämtlicher Zu- und Ableitungen sorgen 
  • Entfernen der Lagerungshilfen 
  • Patient so in Position bringen, dass er nach der Umlagerung in der Mitte des Bettes liegt 
  • durch Lagerungshilfen im Rücken 30° Seitenlage stabilisieren 
  • Extremitäten so lagern, dass gefährdete Körperstellen freiliegen, z.B. Fersen, Ellbogen 
  • untenliegende Schulter und Kopf beachten, evtl. Lagekorrektur 
  • zwischen den Knien durch flaches Kissen Druck vermeiden 
  • Spitzfuß durch geeignete Polsterung vermeiden, dabei auf Funktionsstellung der Füße achten, Zehen müssen frei beweglich sein 
  • venösen Rückfluss durch Veränderung des Bettniveaus fördern (Fußende ­ ) 
  • Kopfende des Bettes leicht anheben 
  • Patient nach seinen Wohlbefinden fragen 
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Nachbereitung:

  • Klingel, Tasse ... in unmittelbare Reichweite stellen 
  • Material entsorgen 
  • Händedesinfektion 
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Dokumentation:

  • Eintragung in den Pflegebericht mit Uhrzeit und Handzeichen
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Qualifikation:

  • mindestens 2 Krankenschwester / Pfleger 
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Häufigkeit:

  • Lagerung nach Lagerungsplan, mindestens im 2 stdl. Wechsel 
  • Abweichungen: nach Zustand des Patienten, auf ärztliche Anordnung 
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