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MASSNAHMEN
ZIELE
GRUNDSÄTZLICHES
ZURÜCK ZU DEN PFLEGESTANDARDS
Maßnahmen:
A Ultraschallvernebler
B Inhaletten
C Salvia
ZU
BEACHTEN
VORBEREITUNG
DURCHFÜHRUNG
NACHBEREITUNG
DOKUMENTATION
QUALIFIKATION
HÄUFIGKEIT
ZURÜCK ZUM ANFANG
Ziele:
-
Anfeuchten der Atemluft und der Atemwege
-
Sekretolyse und Erweiterung der Bronchien
durch Einatmung von vernebelten Medikamenten (nach ärztlicher Anordnung)
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Verhütung von Atelektasen
-
Prophylaxe in der postoperativen Phase
-
Verminderung erhöhter Atemarbeit
-
Antibiose
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Grundsätzliches:
-
Therapie wird gezielt bei Patienten mit hohem Atelektasen- oder Pneumonierisiko
oder bei bereits vorhandenem Befund vom Arzt angeordnet (auch: Ersteinstellung)
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Hohe Gefahr der Keimverschleppung in die
Lunge - Verneblertopf und System komplett im Frühdienst wechseln,
bei Bedarf öfter
-
Jeder Patient bekommt ein eigenes System
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Zu C
Salvia:
-
Pneumothorax, Lungentransplantation, Z. n HK, Z. n. Bronchoskopie sind
eine relative Kontraindikation
-
bei Einsatz des "SALVIA" zum Atemtraining
(ohne Medikamentenverneblung) Häufigkeit, Dauer, Widerstand ... beachten
-
Der Patient erhält durch die Triggerung
des Gerätes passiv eine vertiefte Inspiration bis zu einem vergebenen
Druck; dadurch werden Mikroatelektasen geöffnet; die Einstellung wird
individuell angepasst
-
der Patient bringt durch Ansaugen von
Luft durch ein Mundstück (Trigger) das Gerät dazu, die Einatemphase
einzuleiten, was bewirkt, dass das Gerät Luft mit einer vom Behandler
vorher eingestellten Geschwindigkeit (Flow) entgegenbläst. Diese soll
der Patient passiv in die Lunge strömen lassen, bis der zuvor einregulierte
Ausschaltdruck erreicht ist. Mit dem Erreichen dieses Druckes schaltet
das Gerät in die Ausatmung um und der Patient kann, je nach eingestelltem
Ausatemwiderstand (PEEP), durch das Mundstück ausatmen.
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Vorbereitung:
-
Gerät an die zentrale Druckluftversorgung, an die O2-Versorgung
und das Stromnetz anschließen
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Medikamente (auf Anordnung des Arztes)
unter Beachtung der Asepsis zufügen
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Durchführung:
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hygienische Händedesinfektion (siehe Hygienehandbuch)
-
angeordnetes Medikament in den Verneblertopf
geben
-
Patient informieren
-
Patient aufsetzen oder Seitenlage mit
Kopftieflage
-
Patient schließt Lippen fest um
das Mundstück und atmet durch den Mund (evtl. Nasenklemme einsetzen)
-
Effekt beobachten (Nebel sichtbar?, Lösung
verbraucht?)
-
Patient soll tief und ruhig atmen, Atemfrequenz
beobachten
-
auf Nebenwirkungen achten (z.B. bei Spasmolytikaverneblung
Tachykardie durch sympathikomimetische Wirkung möglich, bei Sekretolytikaverneblung
Bronchospasmus möglich)
Durchführung bei intubierten und
spontanatmenden Patienten:
-
das Handstück kann ohne das Mundstück direkt an den Tubus
angeschlossen werden
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Nachbereitung:
-
Patient lagern
-
Mundstück steril abdecken
-
Systemwechsel 24-stdl., bei Kontamination
häufiger
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Händedesinfektion
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Dokumentation:
-
Eintragung in den Durchführungsnachweis / Pflegebericht mit Uhrzeit
und Handzeichen
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Qualifikation:
-
1 Krankenschwester / Pfleger
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Häufigkeit:
-
nach ärztlicher Anordnung
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