
Ambulante Krankenpflege
Dismer
Flüssigkeitsbilanzierung
BESCHREIBUNG
MATERIAL
ZU
BEACHTEN
DURCHFÜHRUNG
FEHLERQUELLEN
ERGÄNZENDE INFORMATIONEN
DOKUMENTATION
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Beschreibung:
Gegenüberstellung
der Flüssigkeitszufuhr (Einfuhr) und der Flüssigkeitsausscheidung
(Ausfuhr) innerhalb von 24 Stunden
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Material:
Bilanzblatt
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weiteres
/ zu beachten:
vertragsärztliche
Verordnung mit Angabe der verordnungsrelevanten Diagnosen, ausdrücklicher
Begründung der medizinischen Notwendigkeit sowie Angabe der voraussichtlichen
Leistungsdauer liegt vor
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Durchführung
der Flüssigkeitsbilanz:
-
Information des
Patienten
-
Information an alle
an der Pflege Beteiligten (Angehörige), alle ein- und ausgeführten
Flüssigkeiten müssen protokolliert werden
-
Dokumentation des
Datums, der Uhrzeit, der Menge und der Art der Flüssigkeiten, die
dem Patienten zugeführt werden, z.B. Getränke, Infusionen, Sondenkost
-
Dokumentation der
Flüssigkeiten, die der Patient ausscheidet, z.B. Urin, Stuhl, Wundsekret,
Erbrochenes, Schweiß (Atmung 200 ml)
-
Täglich Differenzberechnung:
-
Positive Bilanz:
Einfuhr ist größer als Ausfuhr
-
Negative Bilanz:
Ausfuhr ist größer als Einfuhr
-
Ausgeglichene Bilanz:
Einfuhr gleich Ausfuhr
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Fehlerquellen:
-
Ungenügende
Mitarbeit des Patienten oder der Angehörigen, z.B. Getränke werden
nicht dokumentiert
-
Inkontinente Patienten
-
Stark schwitzende
Patienten, z. B. bei Fieber
Ergänzende
Informationen:
-
Tägliche Gewichtskontrolle
-
Kontrolle des Spannungszustandes der Haut
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Dokumentation:
-
Datum, Uhrzeit,
Handzeichen und Bilanzwerte in die Dokumentation eintragen
-
Bei häufigen
Flüssigkeitsbilanz-Kontrollen Bilanz-Dokumentationsblatt verwenden
-
Bei großen Abweichungen Dokumentation
im Pflegebericht und Informationsweitergabe an den Arzt
-
Abzeichnen der erbrachten Leistungen im
Leistungsnachweis
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Update:27.10.2009