Ambulante Krankenpflege

Dismer

Darmeinlauf 

 
ZIELE

GRUNDSÄTZLICHES

KONTRAINDIKATION

VORBEREITUNG

DURCHFÜHRUNG

NACHBEREITUNG

DOKUMENTATION

QUALIFIKATION


ZURÜCK ZU DEN PFLEGESTANDARDS

Ziele:

  • Stuhlentleerung 
  • Präoperative Vorbereitung 
ZURÜCK ZUM ANFANG


Grundsätzliches:

  • Einläufe stellen eine invasive Maßnahme dar 
  • der Patient muss gründlich über die Art, Wirkungsweise und erforderliche Verhaltensweisen bzgl. vor - während - und nach dem Einlauf informiert werden 
  • auf Regelmäßigkeit der Stuhlfrequenz ist zu achten - Dokumentation 
  • die Intimsphäre ist zu wahren 
  • Immobilität ist zu vermeiden 
  • auf ballaststoffreiche Kost ist zu achten 
  • die Art des Einlaufs und die zu verwendende Flüssigkeit / Zusätze bedürfen einer schriftlichen, ärztlichen Anordnung 
  • Vorsicht bei bestehenden Hämorrhoiden (Blutungsgefahr) 
ZURÜCK ZUM ANFANG


Kontraindikation:

  • mechanischer Darmverschluss
  • akute Baucherkrankungen, z.B. Peritonitis 
  • Blutungen im Magen- Darmtrakt 
  • akute Unterbaucherkrankungen 
ZURÜCK ZUM ANFANG


Vorbereitung:

  • saubere Arbeitsfläche schaffen (Feucht-Wischdesinfektion, s. Hygienehandbuch) 
  • Irrigator mit Spüllösung / Zusätze(n), Schlauchsystem und Schlauchklemme richten 
  • Schlauchsystem luftleer abklemmen 
  • Einmalschürze und Einmalhandschuhe 
  • Bettschutz 
  • Zellstoff 
  • Gleitmittel 
  • Darmrohr in entsprechender Größe 
  • Abwurf 
  • Steckbecken / Toilettenstuhl 
ZURÜCK ZUM ANFANG


Durchführung:

  • Patient informieren 
  • Lagerung des Patienten in die flache, linke Seitenlage 
  • die Knie des Patienten werden zur Entlastung der Bauchdecke leicht angezogen 
  • Bettschutz einlegen 
  • hygienische Händedesinfektion (s. Hygienehandbuch) 
  • Einmalschürze und Einmalhandschuhe anziehen 
  • Darmrohr mit dem Gleitmittel einfetten 
  • eingefettetes Darmrohr unter leichter Drehbewegung einführen 
  • die Drehbewegung ohne Kraftaufwendung vornehmen - bei Widerstand Maßnahme sofort abbrechen 
  • Schlauch anschließen 
  • Klemme öffnen 
  • Flüssigkeit langsam einlaufen lassen, ggf. mit Zwischenstop 
  • Patienten beobachten (auf Kollapszeichen und Schmerzäußerung achten 
  • Schlauchsystem rechtzeitig abklemmen, damit keine Luft in den Darm gelangt - Überblähung vermeiden 
  • Zellstoff bereitlegen 
  • Darmrohr vorsichtig herausziehen , in den Abwurf verwerfen 
  • den Patienten auffordern, die Flüssigkeit möglichst lange im Darm zu behalten 
  • Steckbecken plazieren bzw. Toilettenstuhl oder Begleitung zur Toilette 
ZURÜCK ZUM ANFANG


Nachbereitung:

  • Kontrolle der Ausscheidung 
  • Material entsorgen 
  • Abwurfbeutel verschließen und entsorgen 
  • Patient lagern 
  • dem Patienten eine Intimtoilette anbieten 
  • hygienische Händedesinfektion (s. Hygienehandbuch) 
ZURÜCK ZUM ANFANG


Dokumentation:

  • Eintragung in den Pflegebericht / Verlaufskurve mit Handzeichen und Uhrzeit 
  • Dokumentation der Konsistenz und sonstiger Auffälligkeiten im Pflegebericht mit Uhrzeit und Handzeichen 
ZURÜCK ZUM ANFANG


Qualifikation:

  • 1 Krankenschwester/ -pfleger 
  • bei schwierig zu lagernden und unruhigen Patienten 2 Krankenschwestern/ -pfleger 
ZURÜCK ZUM ANFANG
ZURÜCK ZU DEN PFLEGESTANDARDS
Copyright © 1997 Deutsches Herzzentrum Berlin