Betriebskonzept

Ganzheitliche Pflege:

Physische, psychische Möglichkeiten, sowie soziale Komponente

Überleitende Pflege:

1. Erstgespräch
im Krankenhaus

- mit dem Patienten
- mit dem Pflegepersonal und Ärzten über Pflegebedarf, Hilfsmittelbedarf, sowie Krankheitsbild; Pflegeanamnese

2. Erstgespräch
in häusliche Umgebung

- mit den Angehörigen über Pflege, eventuelle Hilfsmittel, weiterführende Therapien ( ggf. Vermittlung, z.B. zur Krankengymnastik Ergotherapie etc.), Beratung über Finanzierung der Pflege, ggf. Hilfestellung bei An- trägen an die Krankenkasse, die Pflegekasse, das Sozialamt, usw.

3. Information des Hausarztes, Absprache mit dem Hausarzt über die Behandlungspflege

4. ggf. Information und Absprache mit anderen Institutionen ( z.B. mit der Familienhilfe, dem Sozialamt, der Krankengymnastik, der Ergotherapie, dem Essen auf Rädern, dem Hausnotruf, usw. )

5. ggf. Hilfsmittelverleih aus eigenem Bestand ( bis die Krankenkasse genehmigt und liefert ), um eine Entlassung nach Hause zu ermöglichen oder um die Kranhausliegezeiten zu verkürzen

6. im Team Besprechung über Pflegemaßnahmen, Pflegeziel und Vorstellung des Patienten, sowie Einschätzung der Pflegequalität der Angehörigen und der Wohnungsgegebenheiten - Pflegeplanung

Ambulante Pflege:

1. Reaktivierende Pflege des Patienten

- Hilfestellung und Anleitung des Patienten zur Wiederherstellung der Selbständigkeit, soweit dies möglich ist. Dazu gehört auch die intensive Zusammenarbeit, sowie die Anleitung zu optimaler Pflege der pflegenden Angehörigen. Ebenso finden regelmäßig Gespräche mit dem Patienten und dessen Angehörigen statt, um eine positive Krankheitsbewältigung zu erreichen.

2. Ständige Rücksprachen und Information des behandelnden Hausarztes und ggf. anderer Institutionen ( s.o. )

3. Sterbebegleitung

-Schwerpunkt der Pflege ist hierbei die Erreichung von Schmerzverminderung oder -freiheit und die psychische Be gleitung vom Patienten und deren Angehörigen (besonders wichtig ist die Zusammenarbeit mit dem Arzt und anderen Institutionen )

4. regelmäßige Teambesprechungen ( s.u. )

5. regelmäßige Pflegezielkontrollen ( s.u. )

6. Patientendokumentation ( s.u. )

Teambesprechungen:

1. regelmäßiger Informationsaustausch über die Situation des Patienten

2. Pflegplanung

3. Pflegezielkontrollen

4. Austausch eigener Erfahrungen, sowie gemeinsame Verarbeitung der eigenen psychischen, sowie körperlichen Belastung

5. regelmäßige fachliche Fortbildungen

Pflegezielkontrollen:

1. Beurteilung von folgenden Punkten ( verbessert, verschlechtert, gleich bleibend )

Orientierung, Inkontinenz, Behandlungspflege ( z.B. Decubitus, Blutzuckerwerte ), Allgemeine Körperpflege ( z.B. Duschen, Anziehen, Gehen ), häusliche Arbeiten (z.B. Einkaufen, Essen zubereiten ), psychische Situation, Pflege der Angehörigen

Patientendokumentation

beinhaltet:

1. Patientendaten

2. Pflegeanamnese

3. Pflegeplanung

4. Pflegezielkontrolle

5. Verordnung des Krankenhauses oder des Hausarztes

6. tägliche Dokumentation von Pflege, Behandlungspflege, sowie die Häufigkeit der Einsätze und deren Dauer

Pflegeplanung

beinhaltet:

1. Patientendaten

2. Beurteilung des Pflegebedarfs und die Situation in der häuslichen Umgebung, sowie die Einschätzung der pflegenden Angehörigen

3. Pflegeziel

©Oliver Dismer 1999

 

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