Standartarbeitsvetrag dieser ist selbstverständlich induviduell veränderbar                                                                                                        Arbeitsvertrag

  

zwischen  der Ambulanten Krankenpflege Sabine Dismer

 

­nachstehend Arbeitgeber genannt ‑  und

 

Name, Vorname                                       

geboren  Geburtsdatum      am in Geburtsort    

­nachstehend Arbeitnehmer genannt ‑

 

 

Der Arbeitgeber betreut pflegebedürftige Personen durch Gewährung von Kranken­pflege.  Der Umgang und die Betreuung kranker und hilfsbedürftiger Personen setzt nicht nur Sorgfalt voraus, sondern erfordert zudem auch absolute Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Korrektheit und Offenheit.  Beide Vertragsparteien sind sich bewusst, dass ohne diese ethischen Voraussetzun­gen eine gedeihliche Zusammenarbeit nicht möglich ist. Jede auch nur geringfü­gige nachlässige Handhabung der wechselseitigen arbeitsvertraglichen Verpflich­tungen kann dazu führen, dass kranke und hilfebedürftige Personen nicht die Auf­merksamkeit und Pflege erhalten, deren sie bedürfen. Die Folgen einer nachläs­sigen und auch nur fahrlässigen Nichteinhaltung der wechselseitigen Verpflich­tungen kann dazu führen, daß dritte Personen erheblichen Schaden erleiden kön­nen.  Im Hinblick hierauf verpflichten sich beide Vertragsparteien, die nachfolgenden vertraglichen Vereinbarungen strikt einzuhalten und immer dabei zu berücksich­tigen, daß es um das Wohl kranker und hilfsbedürftiger Personen geht. Insbeson­dere der Arbeitnehmer verpflichtet sich, dafür Sorge zu tragen, dass er seine vertragliche Verpflichtung pünktlich, zuverlässig und nach besten Kräften er­füllen kann.  Er verpflichtet sich weiterhin, selbst für den Fall eigener Erkrankung oder seines Verhindertseins alle erforderlich und nur möglichen Maßnahmen durchzu­führen, die den Arbeitgeber in die Lage versetzen, sicherzustellen, daß die kranke und hilfsbedürftige Person die zugesagte Hilfe und Pflege erhält, die ihr zusteht.  Im Geiste der obrigen Erklärung sowie der ausdrücklichen Zusage des Arbeitneh­mers, seinen arbeitsvertraglichen Verpflichtungen pünktlich, gewissenhaft, ehr­lich und fleißig nachzukommen, zum Wohle der Patienten und pflegebedürftigen Personen als auch Hinblick auf den Ruf der ambulanten Krankenpflege des Arbeitgebers schließen die Parteien folgende Vereinbarung:

 

 

­ 

 § 1

 

 

Der Arbeitnehmer wird, unter der Voraussetzung der bestandenen Prüfung als   Berufsbezeichnung , mit Wirkung vom   Datum     als Berufsbezeichnung eingestellt.  Er verpflichtet sich, alle ihm übertragenen Arbeiten gewissenhaft und sorgfäl­tig auszuführen sowie nach Bedarf auch Arbeiten außerhalb seines eigentlichen Tätigkeitsbereichs zu übernehmen.  Der Arbeitnehmer ist über betriebliche Vorgänge sowie auch über Angelegenheiten betreuter Personen Dritten gegenüber zur absoluten Verschwiegenheit verpflich­tet. Über die entsprechende gesetzliche Regelung wurde er belehrt. Diese Pflicht zur Verschwiegenheit dauert auch nach dem Ausscheiden fort.  Eine zusätzliche Beschäftigung ist nur mit schriftlicher Einwilligung des Ar­beitgebers zulässig. Zu den genehmigungspflichtigen anderen Erwerbstätigkeiten gehört auch die Betreuung von Patienten außerhalb der Dienstzeit.

 

 

 

 

§ 2

 

 Dauer       abgeschlossen. Die ersten 6 Mona­te, also die Zeit bis zum Datum      , gelten als Probezeit. Innerhalb der Probezeit ist eine Kündigung durch jede Vertragspartei mit einer Frist von 2 Wo­chen möglich.  Nach Ablauf der Probezeit richtet sich die Kündigungsfrist nach den gesetzli­chen Regelungen des § 622 BGB. Die Kündigung bedarf der Schriftform.  Das Arbeitsverhältnis endet am letzten Tag des Monats, in dem der Arbeitnehmer das 65. Lebensjahr vollendet, ohne daß es einer Kündigung bedarf.  Bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses hat der Arbeitnehmer sämtliche ihm überlassenen Gegenstände des Arbeitgebers einschließlich aller Schlüssel unver­züglich zurückzugeben.

 

§ 3

 

Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt Anzahl Stunden. Darin sind ei­ne kurze Pause pro Schicht, die 10 Minuten nicht überschreitet, Wegezeiten zu den Einsatzorten, mit Ausnahme der Anfahrt zum Arbeitsbeginn bzw. der Abfahrt nach Arbeitsende sowie die dokumentarische Vor ­und Nachbereitung der auszufüh­renden Maßnahmen enthalten. Die Arbeitszeit beginnt und endet im Büro des Ar­beitgebers.  Der Arbeitnehmer verrichtet an jedem zweiten Wochenende den normalen Dienst. Er verpflichtet sich, im Wechsel mit den anderen Mitarbeitern den im Betrieb übli­chen Bereitschaftsdienst zu übernehmen.  Soweit es die Patientenversorgung erfordert, ist der Arbeitnehmer auf Anord­nung des Arbeitgebers hin, zur Leistung von Überstunden bereit. Diese Überstun­den sind bis zum Ende des jeweiligen Quartals durch Verrechnung mit etwaigen Minderstunden zu verrechnen. Falls danach weitere Überstunden verbleiben soll­­ten, sind diese durch Freizeitausgleich abzugelten. Falls ein derartiger Aus­gleich nicht möglich sein sollte, sind die Überstunden zu vergüten. Das Über­stunden‑Entgelt ist mit dem Gehalt für den Monat, der dem jeweiligen Quartal folgt auszuzahlen.

 

§ 4

 

Das monatliche Bruttogehalt beträgt  Betrag in € die Stunde. Das monatliche Gehalt wird nachträglich zum 15. des folgenden Monats gezahlt. Die Zahlung erfolgt bargeldlos.  Über‑ und Fehlzahlungen werden zum Zeitpunkt der Fälligkeit des Folgegehalts verrechnet. Bezahlt werden nur tatsächlich gearbeitete Stunden laut Leistungsnachweis. Der Arbeitnehmer verpflichtet sich, überzahlte Beträge zu erstat­ten. Die Abtretung der Ansprüche des Arbeitnehmers aus diesem Arbeitsvertrag an Dritte ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Arbeitgebers möglich. Wird ge­gen den Arbeitnehmer eine Gehaltspfändung ausgebracht, trägt dieser die Bear­beitungskosten des Arbeitgebers in Höhe von 5 % des jeweils abgeführten Betra­ges; mindestens jedoch in Höhe von 10,23 €.

 

§ 5

 

Der Arbeitnehmer erhält einen Erholungsurlaub von jährlich 25 Arbeitstage. Bei Anwendung der 6 Tagewoche zusätzlich 6 Arbeitstage jährlich. Als Arbeitstage gelten dabei mit Ausnahme der gesetzlichen Feiertage alle Kalendertage, an denen der Arbeitnehmer dienstplanmäßig oder betriebsüblich zu arbeiten hat.  Bei der Gewährung des Urlaubs sind die Wünsche des Arbeitnehmers mit den be­trieblichen Notwendigkeiten in Einklang zu bringen. Der Urlaub soll grundsätz­lich zusammenhängend genommen werden, wobei der Zeitraum jeweils 3 Wochen nicht überschreiten soll.  Während des Urlaubs wird das reguläre für den Monat vor Urlaubsantritt geltende Monatsgehalt als Urlaubsvergütung gezahlt.

 

 

 

 

.                                    

 

§ 6

 

Nach Ablauf der Probezeit kann für den Arbeitnehmer bei Vollzeitbeschäftigung zu­sätzlich eine Zusatzrentenversicherung abgeschlossen werden. 

 

§ 7

 

Der Arbeitnehmer darf der Arbeit nur mit Zustimmung des Arbeitgebers fern blei­ben. Bei Arbeitsversäumnis ist der Arbeitgeber vor Beginn der regelmäßigen Ar­beitszeit sofort telefonisch zu informieren. Im Falle der Erkrankung hat der Arbeitnehmer die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich durch ärztliches Attest, das beim 1. Tag der Erkrankung dem Arbeitgeber vorzulegen ist, nachzuweisen. Er ist bereit, sich auf Verlangen des Arbeitgebers, auf dessen Kosten, einer Untersuchung durch einen Vertrauensarzt zu un­terziehen.

 

§ 8

 

Die Betriebsordnung, die Berufsordnung des deutschen Berufsverbandes für Pfle­geberufe in ihrer aktuellen Fassung sowie das Merkblatt für Arbeitnehmer der Ambulanten Krankenpflege sind Bestandteil dieses Arbeitsvertrages. Der Arbeit­nehmer bestätigt durch seine Unterschrift, Kenntnis von diesen Regelungen ge­nommen zu haben.

 

§ 9

 

Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

Alle wechselseitigen Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis verfallen, wenn sie nicht innerhalb von 6 Wochen nach dessen Beendigung schriftlich geltend gemacht werden.

 

Die Betriebsordnung, das Merkblatt für Mitarbeiter und das Mitarbeitungseinarbeitungskonzept habe ich zur Kenntnis genommen.

 

Sondervereinbarung:       

 

 

 

 

 

 

 

Celle, den       

 

 

 

 

 

     ................................                                .................................

         (Arbeitnehmer)                                            (Arbeitgeber)

 

        

 

 

 

 

 

 

 Standartarbeitsvetrag dieser ist selbstverständlich induviduell veränderbar

 

Ambulante Krankenpflege Sabine Dismer

 

Betriebsordnung

 

 

1.

Der Mitarbeiter hat einen Nachweis über erbrachte Pflegeleistungen  und Einsätze auf einem vom Arbeitgeber ausgehändigtem Vordruck entsprechend zu führen. Der Mitarbeiterleistungsnachweis ist in der Pflegestation zu führen und muß jederzeit einsehbar sein.

Für alle Pflegeeinsätze und Leistungen besteht Planungs- und Dokumentationspflicht. Es wird nach dem Pflegeprozess gearbeitet. Die Pflegedokumentation ist für jeden Einsatz entsprechend den Anweisungen der Pflegedienstleitung gewissenhaft bei dem zu versorgenden Patienten zu führen, so das die Pflegemaßnahmen nachvollziehbar sind. Die Pflegeplanung AEDL´s sind ständig zu aktualisieren.  Ärztlich oder vertraglich verordnete Pflegeleistungen sind immer auszuführen. Werden verordnete Pflegeleistungen nicht ausgeführt, ist dies schriftlich in der Dokumentation zu begründen und der Pflegedienstleitung Mitteilung zu machen. Es ist von allen Mitarbeitern dafür Sorge zu tragen, daß die Pflegeplanung immer fortgeführt wird und auf dem aktuellen Stand ist.

2.

Während des Dienstes ist weiße Dienstkleidung zu tragen. Ausgehändigte Telekomunikationsgeräte sind stets in betriebsbereiten Zustand zu halten und bei sich zu tragen. Der Dienstplan wird elektronisch geführt. Diensttelefone, BZ-Geräte und Dienstfahrzeugschlüssel sind nach Schichtende in dem der Tour zugehörigen Fach zu verwahren. Für Telefonate über Diensttelefone besteht Aufzeichnungspflicht. Das dem Arbeitnehmer ausgehändigte Dienstfahrzeug darf ausschließlich zu dienstlichen Zwecken benutzt werden. In den Dienstfahrzeugen besteht Rauchverbot. Private Fahrten sind unzulässig. Ausnahmen bedürfen der ausdrücklichen Genehmigung durch die Geschäftsleitung. Die Fahrzeuge sind von den Arbeitnehmern immer sauber und einsatzbereit zu halten. Es ist insbesondere auf Öl/Wasserstand, Reifendruck und Verschleiß, TÜV-, ASU- und Inspektionstermine zu achten. Die Fahrtenbücher und Telefonnachweiskarten sind zum Monatswechsel der Geschäftsleitung oder dem bevollmächtigten Mitarbeiter auszuhändigen. Die Pflegetasche ist nach Dienstschluß in der Station, nicht im Fahrzeug zu verwahren. Nach Dienstende sind die Fahrzeuge grundsätzlich mit ausreichend Benzin/ Gas für die nächste Tour abzustellen. Es sind grundsätzlich keine privaten Taschen, Dokumentationsmappen, Schlüssel, Funktelefone,  etc. sichtbar im Fahrzeug aufzubewahren. Pflegetaschen sind in der Station aufzubewahren. Falls ein Fahrzeug defekt ist oder zur Inspektion muß, so hat der Mitarbeiter in Absprache mit der Leitung für die Erledigung zu sorgen. Für fahrlässig selbstverschuldete Beschädigungen am Dienstfahrzeug haftet der Fahrer. Gasbetriebene Fahrzeuge sind ausschließlich mit Gas zu fahren.

 

Die Kraftfahrzeuge der Ambulanten Krankenpflege dürfen ausschließlich dienstlich genutzt werden. Das mit nach hause nehmen der Fahrzeuge ist untersagt! Eine Ausnahme hiervon ist, wenn ein geteilter Dienst geleistet wird oder nach vorheriger Absprache der Geschäfts- oder Pflegedienstleitung. Sollte gegen diese Anweisung verstoßen werden, werden zwanzig Euro pro Fahrt zuzüglich Kraftstoffkosten vom Gehalt einbehalten. Weiterhin wird der entsprechende Mitarbeiter abgemahnt.

 

Das rauchen in den Kraftfahrzeugen  ist strengstens untersagt. Hierbei ist es egal ob das Fahrzeug steht oder fährt. Einzige Ausnahme ist das Fahrzeug CE-D 1003. Ein in den Kraftfahrzeugen rauchender Mitarbeiter hat mit der fristlosen Kündigung zu rechnen.

 

Alle zukünftigen Schüler und Praktikanten und neue Mitarbeiter sind über diese Regelung zu informieren.

 

3.

Bei Verletzungen und Unfällen innerhalb der Dienstzeit ist die Geschäftsleitung unverzüglich zu informieren. Das gilt auch bei plötzlichen Veränderungen im sozialen Umfeld der Patienten, wie Krankenhaus-, Heimeinweisung, auffällige Veränderung des Gesundheitszustandes, oder Tod.

Telefonische Meldungen sind über die Telefonnummer 0177 - 8894011 abzuwickeln. Falls das Büro nicht besetzt ist, wird diese Nummer auf einen Anrufcomputer geschaltet, der alle eingehenden Anrufe registriert und weitermeldet. Bitte unbedingt Name, Anrufgrund und Rückruftelefonnummer hinterlassen. Nach Büroschluß und in besonderen Fällen ist die Pflegedienstleitung immer über die auf Funk durchgeschaltete Nummer 05141 - 889401 oder die Funktelefonnummer nach Plan zu erreichen. Falls diese Nummer besetzt ist, wird automatisch der eingehende Anruf in eine Mailbox geleitet. Hier gilt das gleiche wie für den Anrufcomputer. Diese Nummer ist ausschließlich für den internen Gebrauch bestimmt und darf nicht an Patienten weitergegeben werden. Rückfragen zur Lohnabrechnung können nur während der Bürozeiten Mo- Fr zwischen 9:00 und 14:00 Uhr  bearbeitet werden Außerhalb dieser Zeiten, sowie an Sonn- und Feiertage wird eine Bearbeitungsgebühr von 25,00 € erhoben.

 

4.

Arbeits- und Pflegematerialien sind nur zum dienstlichen Gebrauch bestimmt. Werden Hilfsmittel, Pflegemittel oder Verbandstoffe an die Patienten ausgeliefert, so ist hierzu ein Lieferschein mit Angabe der Materialien, der Menge, des Lieferdatums, des Patientennamens und des Namens des ausliefernden Mitarbeiters auszufüllen. Der Lieferschein muß vom Patienten oder dessen Vertreter unterschrieben werden. Für die ausgelieferten Materialien ist ein entsprechendes ärztliches Rezept beim Hausarzt des Patienten anzufordern. Werden Hilfsmittel vom Patienten zurückgenommen, so sind sie zu säubern und entsprechend zu verwahren.

Die Ausgabe von Hilfsmitteln und Materialien ohne Empfangsbestätigung ist unzulässig. Bei Verlust oder Beschädigung haftet im Streitfall der Ausgebende.

5.

Die Annahme von Geschenken von Patienten oder deren Angehörigen ist grundsätzlich nicht statthaft. Ausgenommen sind kleine Aufmerksamkeiten von geringem Wert.

Es ist ebenfalls nicht statthaft mit Patienten oder Angehörigen über betriebsinterne Dinge, sowie private Dinge der Kollegen zu reden, ebenso soll die eigene private Telefonnummer niemals an Patienten weitergegeben werden. Dies gilt auch für interne und Funktelefonnummern, hier ist die Weitergabe ausdrücklich untersagt.

6.

Falls Privatfahrzeuge auf dem Betriebsgelände abgestellt werden, ist den Anweisungen der Geschäftsleitung Folge zu leisten. Es sind ausschließlich die gekennzeichneten Parkplätze zu benutzen. Die Dienstfahrzeuge, die nicht gebraucht werden, sind auf dem Betriebsgrundstück abzustellen Wenn Fahrzeuge außerhalb der gekennzeichneten Parkplätze geparkt werden, ist darauf zu achten, daß niemand behindert wird. Ebenso ist in solch einem Fall der Fahrzeugschlüssel in der Station zu hinterlegen. Das Betreten des Hofes und das Parken der Privatfahrzeuge geschehen auf eigene Gefahr.

 

     7.

Schweigepflicht

Mitarbeiter der Ambulanten Krankenpflege Dismer sind verpflichtet, über das zu schweigen, was ihnen ihre Patienten anvertraut haben. Bestimmt, dass derjenige, der unbefugt ein fremdes Geheimnis, namentlich ein zum persönlichen Lebensbereich gehörendes Geheimnis oder ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis offenbart, das ihm als Mitarbeiter der Ambulanten Krankenpflege Dismer anvertraut oder sonst bekannt geworden

ist, kann bestraft werden.  Wer als Mitarbeiter der Ambulanten Krankenpflege Dismer gegen die Schweigepflicht verstößt, handelt berufsrechtswidrig. Wird der Patient von mehreren  Pflegepersonen (gleichzeitig oder hintereinander) behandelt sollen sich die Pflegepersonen  untereinander verständigen und Pflegeberichte schreiben, Wenn das Einverständnis des Patienten vorliegt oder anzunehmen ist.

Schweigepflicht ist grundsätzlich auch gegenüber anderen Ärzten zu beachten. Eine Geheimhaltungspflicht des Personals der Ambulanten Krankenpflege Dismer besteht auch gegenüber Familienangehörigen des Patienten sowie gegenüber den eigenen Familienangehörigen des Mitarbeiters. Die Schweigepflicht gilt auch gegenüber Minderjährigen. Der Umfang der Schweigepflicht hängt bei Minderjährigen von deren Einsichtsfähigkeit ab. Bei Minderjährigen unter 15 Jahren sind die Eltern in vollem Umfang zu unterrichten, da normalerweise unter 15 Jahren noch keine Einsichtsfähigkeit des Minderjährigen gegeben ist. Bei Minderjährigen über 15 Jahren ist das Patientengeheimnis jedoch regelmäßig zu beachten. Maßgebend sind aber immer die Umstände des Einzelfalles. Schweigepflicht dauert über den Tod des Patienten hinaus. Nach dem Tod  des Patienten können Angehörige die Mitarbeiter von der Schweigepflicht nicht wirksam entbinden. Die Erteilung von Auskünften an Erben, Angehörige oder Dritte oder die Herausgabe von Krankenunterlagen Verstorbener verstößt also gegen die  Schweigepflicht. Auch psychisch Kranke können, wenn sie einsichtsfähig sind, die Ambulante Krankenpflege Dismer rechtswirksam von der Schweigepflicht entbinden. Fehlt dem psychisch Kranken die Einsichtsfähigkeit, trifft die Entscheidung der vom Vormundschaftsgericht bestellte Betreuer des Kranken. Dies wird im Einzelfall von der PDL geregelt.

                                                

 

 

 

Standartarbeitsvetrag dieser ist selbstverständlich induviduell veränderbarMerkblatt für Mitarbeiter der

Ambulanten Krankenpflege Sabine Dismer

 

 

Als Mitarbeiter der Ambulanten Krankenpflege Sabine Dismer führen Sie Aufgaben im Auftrage aus.

Sie umfassen die gewissenhafte und vertrauensvolle Betreuung kranker und hilfebedürftiger Personen und werden jeweils mit der Einsatzleitung abgesprochen.

 

Im Unterschied zum Klinikbetrieb sind in einer ambulanten Pflegestation die individuellen Probleme des Patienten besonders zu berücksichtigen und auch hinzunehmen. Um eine möglichst umfassende und beanstandungslose Pflege zu gewährleisten, empfiehlt es sich, den fachlich nötigen zeitlichen Umfang der bewilligten und abgesprochenen Pflege einzuhalten, die entsprechenden Pflegemaßnahmen auszuführen und folgende Regeln zu beachten:

 

·       Die Pflegedokumentation und Leistungserfassung gehört zum zeitlichen Pflegeaufwand und ist in der Regel beim Patienten zu führen, daß betrifft auch die Dokumentation, die mit in die Station zurückgenommen wird.

·       Bei der elektronische Leistungserfassung sind die Daten jeweils täglich zum Dienstbeginn und zum Schichtende in den Zentralrechner auszulesen.

·       Geben Sie Patienten und Angehörigen weder Ihre Privatanschrift noch Ihre Telefonnummer bekannt.

·       Private Besuche bei Patienten sind unerwünscht, da dies erfahrungsgemäß zu Konflikten führt.

·       Während des Einsatzes sind Sie angehalten, weder zu rauchen, eigene Einkäufe zu tätigen, noch private Telefonate zu führen.

·       Nehmen Sie bitte kein Geld oder Geschenke an, die mehr als eine kleine Aufmerksamkeit sind.

·       Es versteht sich, daß Geld weder verliehen noch von Patienten ausgeliehen wird.

·       Bei Fragen, die Ihr Arbeitsverhältnis betreffen, bitten Sie die Patienten sich an die Pflegestation zu wenden, dies betrifft auch Fragen über Kollegen.

·       Der AN hat regelmäßig an Fortbildungen sowie Erste Hilfe Maßnahmen teilzunehmen. (Siehe auch Fortbildungsplan).

·       Der AN bestätigt, dass er den Hygieneplan und das Qualitätshandbuch gelesen und verstanden hat.

 

Um die eigenverantwortliche und beanstandungslose Pflege sicherzustellen, muß bei jeder Veränderung des Gesundheitszustandes oder des sozialen Umfeldes des Patienten die Pflegestation sofort informiert werden. Dies gilt auch, wenn:

 

·       Ihnen nicht geöffnet wird, sofern eine sofortige Klärung vor Ort nicht möglich ist.

·       Die Pflege vom Patienten oder den Angehörigen abgelehnt wird

·       Sie den vereinbarten Termin beim Patienten nicht einhalten können, hier ist auch der Patient telefonisch von Ihnen zu informieren.

·       Transporte mit dem Patienten unternommen werden sollen, oder Patienten ins Krankenhaus/Pflegeheim eingewiesen worden sind, oder auch verstorben sind.

·       Des Weiteren ist zu bedenken:

 

Es ist der Patient, der in dieses Geschäft das Geld bringt. Auch Dein Gehalt ist Geld dieses Geldes. Denk daran: Er kann auch anderswo hingehen! Ohne den Patienten wärst Du hier  überflüssig. Er erst gibt dir die große Chance zu beweisen, dass Du an diesem Platz die richtige Person bist.

 

Der Patient hat Wünsche und Bedürfnisse. Hör diese an, versuche, sie zu erfüllen, oder melde sie sofort an die entsprechende Stelle weiter! Dieses Unternehmen, Dein Chef, Deine Kollegen und Du leben von der Erfüllung dieser Wünsche. Da der Patient dies weiß, will er keine klugen Belehrungen, sondern ehrlichen Rat und sachliche Auskunft. Gib sie ihm freundlich, auch wenn er nicht in der rosigsten Stimmung ist!

 

Der Patient hat genauso oft Ärger wie Du; aber hier soll er ihn nicht haben. Er kann rechthaberisch oder launisch sein wie Du. Er kann, wie Du, Vorurteile haben oder sich irren. Es ist für Dich wichtig, daß er keine dieser menschlichen Schwächen an Dir entdeckt.

 

Der Patient ist unser Gast, begegne ihm entsprechend. Er soll sich mit Vergnügen und Hochachtung an unsere Firma erinnern können.

Um neue Mitarbeiter optimal auszubilden b.z.w. einsetzen zu können wurde nachfolgendes Einarbeitungskonzept entwickelt. Bitte achte darauf, dass dieses auch umgesetzt wird.

Pflege im häuslichen Bereich stellt an die Pflegekräfte besondere Anforderungen hinsichtlich der Qualifikation und des eigenverantwortlichen Handelns.

Die verantwortliche Pflegefachkraft ist u.a. zuständig für die Auswahl und die Einsatzplanung der Pflegekräfte, orientiert am individuellen Pflegebedarf des Patienten. Sie kann sich nur aufgrund einer strukturierten Einarbeitung einen Überblick über die fachlichen Kompetenzen des Mitarbeiters machen und ihn dementsprechend einsetzen.

Neue Mitarbeiter werden daher bezüglich ihrer fachlichen Kenntnisse und Fertigkeiten überprüft und nach den Richtlinien der Ambulante Krankenpflege Dismer gründlich eingewiesen. Dazu gehört auch, Sie sich mit dem Pflegeleitbild und Pflegekonzept vertraut zu machen. Dieses ist unter www.pflegeteam-dismer.de im Internet zu finden.

Der Umfang, das strukturelle Vorgehen und die praktische Einarbeitung und Prüfung neuer Mitarbeiter erfolgt nach einem einheitlichen Einarbeitungskonzept . Die einzelnen Schritte der erfolgten Einarbeitung werden dokumentiert.

Eine ausreichende Einarbeitungszeit ist notwendig, da nur eine sorgfältig durchgeführte praktische Einarbeitung neuer Mitarbeiter eine einheitlichen und hochwertigen pflegerischen Qualität ermöglicht.

Die praktische Einarbeitung bezieht sich neben der Informationen über den Tages- und Tourenablauf, auf die Überprüfung der pflegetechnischen Kenntnisse des Mitarbeiters in Bezug auf die direkte Pflegetätigkeit. Die einarbeitende Fachkraft weist den Mitarbeiter in alle relevanten Tätigkeiten des Berufsalltags ein und überzeugt sich, welche Pflegeleistung vom Mitarbeiter tatsächlich durchgeführt werden können und in welchen Bereichen noch ein Qualifzierungsbedarf besteht.

Des weiteren kann nachvollzogen werden, inwieweit der Mitarbeiter die ihm vermittelten theoretischen Kenntnisse der Aufbau- und Ablauforganisation der Ambulante Krankenpflege  Dismer in die Praxis umsetzen kann.

Der zeitliche Umfang der Einarbeitung ist nicht festgelegt und richtet sich nach den individuellen Kenntnissen und Erfahrungen des jeweiligen Mitarbeiters und dem Umfang des Arbeitsgebietes.

Es sollte in der Regel ein Zeitraum von mindestens fünf Tagen zugrunde gelegt werden.

Im Anschluss an die Einarbeitunsphase führt die Pflegedienstleitung mit dem Mitarbeiter und der einarbeitenden Fachkraft ein Gespräch , um Fragen klären und das Vorgehen für eventuelle Nachqualifzierungsmaßnahmen zu besprechen. Die Schülern, Auszubildenden und Praktikanten kann es hier zu  Abweichungen kommen Außerdem müssen zusätzlich die Lernzielkataloge der jeweiligen Schulen Berücksichtigung finden.

Die erfolgte Einarbeitung und das Abschlussgespräch werden dokumentiert. Sollten
weitere Einweisungen nötig werden, so wird dies vermerkt und zeitnah umgesetzt.
 
 


 

 

Checkliste "Einarbeitungskonzept für neue Mitarbeiter der Ambulante Krankenpflege  Dismer"

  1. 1. Vorstellung des Unternehmens

Der Mitarbeiter ist informiert über:

2.Organisatorischer Arbeitsablauf der Ambulante Krankenpflege  Dismer

Der Mitarbeiter ist informiert über bekommt ausgehändigt:

INTERN:

Information über Dienstwege zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten

EXTERN:

 

 

3. Pflegeorganisation

Der Mitarbeiter ist informiert über:

Praktische Einarbeitung

5. Abschlußgespräch nach erfolgter Einarbeitung

 

 

 

Dokumentationsbogen

zur "Einarbeitung neuer Mitarbeiter der

Ambulante Krankenpflege Dismer"

Name des einzuarbeitenden Mitarbeiters........................................................................

Eingestellt als ....................................................................................................................

Eingearbeitet durch............................................................................................................
 

Datum:

Dem Mitarbeiter ausgehändigt:

Ja

nein

Hz

Pdl

Unterschrift

Mitarbeiter

 

Arbeitsvertrag und Anlagen

 

 

 

 

 

Stellenbeschreibung

 

 

 

 

 

Dienstausweis

 

 

 

 

 

Kurzvorstellung d.Amb.Krpfl.

 

 

 

 

 

Pflegeleitbild

 

 

 

 

 

Tourenablauf

 

 

 

 

 

Dienstanweisung

 

 

 

 

 

Umgang in Problemsituatinen

 

 

 

 

 

Umgang m. Dienstfahrzeugen

 

 

 

 

 

Der Mitarbeiter ist informiert über und kennt den Umgang mit

 

 

 

 

 

Leitbild und Philosophie

 

 

 

 

 

Aufbau/-Struktur

 

 

 

 

 

Einzugsgebiet

 

 

 

 

 

Pflegeschwerpunkt

 

 

 

 

 

Dienstwege intern u. extern

 

 

 

 

 

Dienstzeiten

 

 

 

 

 

Dienst und Einsatzplanung

 

 

 

 

 

Handzeichen und Namensliste

 

 

 

 

 

Meldung f. Ausfallzeiten

 

 

 

 

 

Sonstige Informationen

 

 

 

 

 

Mitarbeiter d. Amb. Krpfl.

 

 

 

 

 

Pflegekonzept

 

 

 

 

 

Pflegesystem

 

 

 

 

 

Dokumentationssystem

 

 

 

 

 

Anwendung d. Pflegeplanung

 

 

 

 

 

Pflegestandarts

 

 

 

 

 

Handhabung v. Formularen

 

 

 

 

 

Fortbildungsangebote

 

 

 

 

 

Ablauf v. Dienstbesprechung

 

 

 

 

 

Praktische Einarbeitung vom .................bis.............

Einarbeitende Fachkraft ..........................................

Abschlußgespräch am ..............................................

 

Einarbeitung durchgeführt

 

 

 

 

 

Abschlußgespräch

 

 

 

 

 

Mitarbeiter arbeitet selbstständig

 

 

 

 

 

Bestätigung durch Unterschrift der einarbeitenden Fachkraft ............................................................

 

Es besteht noch Schulungsbedarf

 

 

 

 

 

Folgendes Vorgehen wird vereinbart: .....................

......................................................................................

......................................................................................

..................................................................................... 

2. Abschlußgespräch am: ..........................................

 

Weitere Einarbeitung 

 

 

 

 

 

2. Abschlußgespräch

 

 

 

 

 

Mitarbeiter arbeitet selbstständig

 

 

 

 

 

Einarbeitung abgeschlossen

 

 

 

 

 

Unterschrift der einarbeitenden Fachkraft: .....................................................................................

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bitte füllen Sie das nachfolgende Formular aus und fügen Sie Ihr Handzeichen ein, so wie Sie in Zukunft auf den Dokumentationen unterschreiben. Dieses Formular dient zur Qualitätssicherung

Das Merkblatt für Mitarbeiter der Ambulanten Krankenpflege habe ich gelesen und verstanden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ambulante Krankenpflege

Dismer

 

 

 

Name:_________________________ Vorname: _________________________

 

Geburtstag: ____________________

 

Handzeichen: __________________